Wie Sie im Pflegefall die Kosten im Griff behalten

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat seine Pläne für eine Reform der Pflegeversicherung präsentiert. Ein wichtiges Vorhaben ist der geplante Ausbau der privaten Vorsorge. Denn die steigenden Pflegekosten setzen die gesetzliche Pflegepflichtversicherung unter Druck. Ohne private Eigenvorsorge werden die künftigen Beitragszahler die Versorgung der wachsenden Zahl an Pflegebedürftigen nicht stemmen können. Auch wenn im Augenblick noch nicht feststeht, wie genau Spahn die Eigenvorsorge fördern will, der Schritt in eine nachhaltige und generationengerechte Pflege-Finanzierung ist richtig. 

So schließen Sie Ihre Pflegevorsorgelücke

Die Pflegepflichtversicherung zahlt nur einen Teil der Kosten. Für den Rest – die sogenannte Pflegevorsorgelücke – müssen Sie zunächst mit Ihrer Altersrente und Ihren Rücklagen aufkommen. Im September 2020 lagen die durchschnittlichen Kosten im Pflegeheim bei über 2.000 Euro. Daran wird auch die von Spahn geplante Deckelung des Eigenanteils für die reinen Pflegekosten (dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil) auf 700 Euro nur wenig ändern. 

Vor einer finanziellen Überforderung im Pflegefall können Sie sich jedoch schützen, zum Beispiel mit einer privaten Pflegezusatzversicherung. Über Ihre Möglichkeiten und die möglichen Folgen der Pflegereform geht es am Donnerstag, den 8. Oktober 2020 von 15 - 16 Uhr in unserem Expertengespräch "Ratschläge für die persönliche Pflegereform".  

Als Referenten begrüßen wir Herrn Constantin Papaspyratos (Chefökonom beim Bund der Versicherten) und Herrn Gerhard Reichl (Fachkoordinator Krankenversicherung bei der ASSEKURATA Assekuranz Rating Agentur GmbH).

Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte registrieren Sie sich über folgenden Link: Anmeldung

Weitere Informationen und eine Übersicht über die kommenden Termine finden Sie hier.

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