Versicherungspflichtgrenze steigt auch 2020

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Arbeitnehmer dürfen sich nur privat krankenversichern oder bei einem privaten Krankenversicherungsunternehmen versichert bleiben, wenn ihr Einkommen die sogenannte „Jahresarbeitsentgeltgrenze“ übersteigt. Für diese gibt es zwei Werte, die allgemeinverständlich auch als „Versicherungspflichtgrenzen“ bezeichnet werden.

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze wird jährlich zum 1. Januar angehoben. Das Bundesarbeitsministerium hat Anfang September den Referentenentwurf zur Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2020 veröffentlicht, in dem die neuen Grenzen festgehalten sind. Allerdings müssen zunächst noch Bundesregierung und Bundesrat zustimmen. Die Jahresarbeitsgrenze 2020 wird daher vermutlich im November 2019 offiziell bekannt gegeben.

Versicherungspflichtgrenze und Beitragsbemessungsgrenze 2020

Wenn der Referentenentwurf erwartungsgemäß angenommen wird, werden die neuen Grenzen wie folgt aussehen:

Versicherungspflichtgrenze

2020: 62.550 Euro/Jahr   (5.212,50 Euro/Monat)

2019: 60.750 Euro/Jahr   (5.062,50 Euro/Monat)

Niedrigere Versicherungspflichtgrenze

(für Arbeitnehmer, die vor 2003 als Arbeitnehmer versicherungsfrei und privat versichert waren)

2020: 56.250 Euro/Jahr   (4.687,50 Euro/Monat)

2019: 54.450 Euro/Jahr…(4.537,50 Euro/Monat)

Genauere Informationen, wann Sie sich als Arbeitnehmer privat versichern können und wann sie wieder in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln müssen bzw. ob Sie dies verhindern können, haben wir auf unserer Seite www.pkv.de für Sie bereitgestellt.

Beitragsbemessungsgrenze

2020: 56.250 Euro/Jahr   (4.687,50 Euro/Monat)

2019: 54.450 Euro/Jahr…(4.537,50 Euro/Monat)

Die Beitragsbemessungsgrenze ist identisch mit der niedrigeren Versicherungspflichtgrenze. Sie ist für Privatversicherte von Bedeutung, wenn sie

Da noch nicht alle Berechnungswerte für 2020 bekannt sind, können wir den Zuschuss und die Höchstbeiträge für 2020 hier noch nicht benennen.

September 2019

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