Hebammentag: PKV unterstützt eine gute Versorgung der Mütter

istock: @kzenon

„Hebammen stärken Frauenrechte“ – Unter diesem Motto wollen Geburtshelferinnen und -helfer am 5. Mai auf die angespannte Situation ihrer Berufsgruppe aufmerksam machen. Viele Hebammen sorgen sich um ihre Zukunft und um die gute Versorgung werdender Mütter. Die Zahl der Geburtskliniken sinkt, in geburtenstarken Regionen kommt es zu Engpässen. Eine Hebamme für die Vor- und Nachbetreuung zu finden, ist in den vergangenen Jahren immer schwieriger geworden. Zum Internationalen Tag der Hebamme sind deshalb in ganz Deutschland Aktionen und Infoveranstaltungen geplant.

Mit der Privaten Krankenversicherung (PKV) haben Frauen und die freie Geburtshilfe einen starken Partner an ihrer Seite. Denn die PKV trägt nicht nur die Kosten für die Betreuung vor, während und nach der Geburt: Sie zahlt für die Hebammenleistungen im Durchschnitt deutlich höhere Honorare als die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV). Dadurch erhalten freie Hebammen eine zusätzliche finanzielle Sicherheit. Mitunter kann die Betreuung privatversicherter Frauen für eine Hebamme sogar eine existenzielle Frage sein. So stärkt die PKV die Geburtshilfe in Deutschland und die Versorgung ihrer Versicherten.

Vielfältige Leistungen für (werdende) Mütter

Vor und nach der Entbindung haben privatversicherten Frauen Anspruch auf zahlreiche Leistungen. Wie in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erstattet die PKV die Kosten für Vorsorgeuntersuchungen, Arztbehandlungen infolge der Schwangerschaft sowie die Entbindung. Medizinische Behandlungen des ungeborenen Kindes im Mutterleib sind ebenfalls vom Versicherungsschutz abgedeckt.

Frauen mit einer privaten Krankentagegeldversicherung müssen keinen Verdienstausfall während der Mutterschutzfristen fürchten: Ihre Versicherung zahlt ihnen in dieser Zeit das vertraglich vereinbarte Krankentagegeld. Einzige Voraussetzung: Der Vertrag muss mindestens seit acht Monaten bestehen.

Kindernachversicherung in der PKV ohne Gesundheitsprüfung und Wartezeiten

Um den Versicherungsschutz ihrer Kinder müssen sich Privatversicherte keine Sorgen machen: In den ersten beiden Monaten nach der Entbindung kann das Neugeborene über die Kindernachversicherung bei der privaten Versicherung eines Elternteils versichert werden. Hier gelten erleichterte Aufnahmebedingungen: So gibt es bei der Kindernachversicherung keine Gesundheitsprüfung. Kinder mit Vorerkrankungen werden ohne Risikozuschläge und Ausschluss von Leistungen in den Tarif der Eltern aufgenommen. Wartezeiten für medizinische Behandlungen entfallen ebenfalls.  

Befreiung von der Versicherungspflicht während der Elternzeit

Von Beginn des Mutterschutzes, über die Geburt des Kindes bis hin zum Ende der Elternzeit – über den gesamten Zeitraum bleiben Frauen gut in der Privaten Krankenversicherung versichert. Das gilt auch für den Fall, dass Mütter während der Elternzeit eine Tätigkeit in einem Angestelltenverhältnis aufnehmen. Je nach Einkommen kann zwar die Versicherungspflicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung einsetzen. Unter bestimmten Voraussetzungen können sich Privatversicherte jedoch von der Versicherungspflicht in der GKV befreien lassen. Dies gilt auch über die Elternzeit hinaus. Muss die Mutter dennoch in die GKV zurückkehren, kann ihr Kind grundsätzlich weiterhin privatversichert bleiben oder aber mit ihr in die GKV wechseln.

  • print
  • Mail