Versicherungspflichtgrenze

Arbeitnehmer sind grundsätzlich versicherungspflichtig in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Erst wenn ihr regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt – also das Einkommen aus der Arbeitnehmertätigkeit – eine gewisse Grenze übersteigt, werden sie versicherungsfrei und können zwischen Gesetzlicher und Privater Krankenversicherung wählen. Diese Grenze bezeichnet man als Versicherungspflichtgrenze oder Jahresarbeitsentgeltgrenze. Sie wird jährlich entsprechend dem durchschnittlichen Lohn- und Gehaltseinkommen angepasst.

Die Versicherungspflichtgrenze im Jahr 2019 beträgt 60.750 Euro (2018: 59.400 Euro). Für Arbeiter und Angestellte, die zum 31.12.2002 versicherungsfrei und privat versichert waren, gilt eine Versicherungspflichtgrenze von 54.450 Euro. Die Rechengrößen der Sozialversicherung für das Jahr 2019 finden Sie hier.

Tritt durch die Erhöhung der Versicherungspflichtgrenze zu Beginn eines Jahres Versicherungspflicht ein, kann sich der bereits privat krankenversicherte Arbeitnehmer davon befreien lassen. Mehr Informationen zur Befreiung von der Versicherungspflicht finden auf der  Internetseite des PKV-Verbandes.