Versicherungspflichtgrenze

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind grundsätzlich versicherungspflichtig in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Erst wenn ihr regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt – also das Einkommen aus der Arbeitnehmertätigkeit – eine gewisse Grenze übersteigt, werden sie versicherungsfrei und können zwischen Gesetzlicher und Privater Krankenversicherung wählen. Diese Grenze bezeichnet man als Versicherungspflichtgrenze oder Jahresarbeitsentgeltgrenze. Sie wird jährlich entsprechend dem durchschnittlichen Lohn- und Gehaltseinkommen angepasst.

Die Versicherungspflichtgrenze im Jahr 2020 beträgt 62.550 Euro (2019: 60.750 Euro). Für Arbeiter/innen und Angestellte, die zum 31.12.2002 versicherungsfrei und privat versichert waren, gilt eine Versicherungspflichtgrenze von 56.250 Euro (2019: 54.450 Euro). Die Rechengrößen der Sozialversicherung für die Jahre 2019 und 2020 finden Sie hier.

Tritt durch die Erhöhung der Versicherungspflichtgrenze zu Beginn eines Jahres Versicherungspflicht ein, können sich bereits privat krankenversicherte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer davon befreien lassen. Mehr Informationen zur Befreiung von der Versicherungspflicht finden auf der Internetseite des PKV-Verbandes.