Versicherungspflichtgrenze

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind grundsätzlich versicherungspflichtig in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Erst wenn ihr regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt – also das Einkommen aus der Arbeitnehmertätigkeit – eine gewisse Grenze übersteigt, werden sie versicherungsfrei und können zwischen Gesetzlicher und Privater Krankenversicherung wählen. Diese Grenze bezeichnet man als Versicherungspflichtgrenze oder Jahresarbeitsentgeltgrenze. Sie wird jährlich entsprechend dem durchschnittlichen Lohn- und Gehaltseinkommen angepasst.

Die Versicherungspflichtgrenze im Jahr 2021 beträgt 64.350 Euro (2020: 62.550 Euro). Für Arbeiter/innen und Angestellte, die zum 31.12.2002 versicherungsfrei und privat versichert waren, gilt eine Versicherungspflichtgrenze von 58.050 Euro (2020: 56.250 Euro).

Tritt durch die Erhöhung der Versicherungspflichtgrenze zu Beginn eines Jahres Versicherungspflicht ein, können sich bereits privat krankenversicherte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer davon befreien lassen. Mehr Informationen zur Befreiung von der Versicherungspflicht finden Sie auf der Internetseite des PKV-Verbandes.