Glossar

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I

ICD – International Classification of Diseases

Die „International Classification of Diseases and Related Health Problems“ (ICD) – die internationale Klassifikation der Krankheiten und verwandten Gesundheitsprobleme – wird von der Weltgesundheitsorganisation herausgegeben. Sie kommt bei der Verschlüsselung von Diagnosen in der ambulanten und stationären Versorgung sowie bei der Todesursachenverschlüsselung zum Einsatz. Dahinter steht das Ziel, die Krankheitshäufigkeit und Sterblichkeit weltweit mit einer international einheitlichen Systematik erforschen zu können.

Die aktuelle Version ist die ICD-10, wobei die Ziffer 10 für die zehnte Revision steht. Die deutsche Anpassung der ICD wird vom Deutschen Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) jährlich aktualisiert. Die deutsche Modifikation in der Version für das Jahr 2018 finden Sie hier.

Impfung

Bei einer Impfung bzw. Schutzimpfung handelt es sich um eine pharmakologische Form der Gesundheitsprävention. Durch den Einsatz von Arzneimittel soll die Impfung das Immunsystem des Menschen aktivieren und gegen bestimmte Krankheitserreger schützen. So können Impfungen dabei helfen, schwere Infektionskrankheiten zu verhindern oder den Krankheitsverlauf abzuschwächen.

Bei Infektionskrankheiten sind die Krankheitserreger übertragbar. Die weite Verbreitung von Schutzimpfungen in einer Gesellschaft kann einen Kollektivschutz bewirken, der nicht nur Epidemien verhindert sondern auch Personen schützt, die nicht geimpft sind.

In der Privaten Krankenversicherung werden Impfkosten nach den jeweiligen Tarifbedingungen im vertraglichen Umfang erstattet, sofern eine medizinische Notwendigkeit besteht. Das Impfmittel muss von der Schulmedizin anerkannt sein oder muss sich – im Fall von Alternativer Medizin – in der Realität bewährt haben. Die Krankenversicherer folgen dabei den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission beim Robert-Koch-Institut (STIKO).