Fakten zur PKV: Wie Versicherte ihre Beiträge beeinflussen können

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Wussten Sie, dass die Beiträge pro Vollversicherten in der PKV geringer anstiegen als in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)? Im Zehnjahreszeitraum von 2009 bis 2019 verzeichnete die PKV einen jährlichen Anstieg von +2,8 Prozent. Bei der GKV stiegen die Beiträge hingegen um +3,3 Prozent.

Diese und andere Fragen thematisiert der neue Info-Flyer „Beiträge in der PKV: Die Fakten“. Einen Link zum Flyer finden Sie am Ende des Artikels.

Der medizinisch-technische Fortschritt schlägt sich sowohl in den Beiträgen von gesetzlich wie privat Versicherten nieder. Die PKV bietet Versicherten aber mehrere Wege, Beiträge zu stabilisieren oder zu reduzieren.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Ihren Beitrag zu beeinflussen 

Ein Vorteil der PKV ist die Flexibilität: Denn Versicherte können ihren Versicherungsschutz an ihre individuelle Lebenslage ausrichten, indem sie die Leistungen und Beiträge selbst beeinflussen. Sie können etwa jederzeit ihren Tarif wechseln oder den Selbstbehalt anpassen.

Wie werden Beiträge in der Privaten Krankenversicherung kalkuliert? Hier finden Sie weitere Informationen.

So halten Sie die Beiträge im Alter stabil

Die PKV bildet mit einem Teil der Beiträge für die Versicherten Alterungsrückstellungen. Das dämpft den durch höhere Krankheitskosten bedingten Anstieg der Beiträge im Alter. Es gibt aber noch andere Faktoren, die die Beitragshöhe reduzieren:

Das soziale Auffangnetz in der PKV bietet Sicherheit

Trotz der soliden Kalkulation in der PKV kann der Beitrag im Einzelfall zur Belastung werden, zum Beispiel, weil die Rente geringer ausfällt oder eine selbstständige Tätigkeit weniger rentabel ist als erwartet. Die Private Krankenversicherung bietet für diese Umstände gesetzlich verankerte Sozialtarife an, die gute Leistungen zu bezahlbaren Beiträgen garantieren.  

Warum sich der PKV-Verband für stabile Beitragsentwicklungen stark macht, wie sich die Alterungsrückstellungen entwickeln und welchen Einfluss der medizinische Fortschritt auf die Beiträge nimmt, erfahren Sie im neuen Info-Flyer.

(August 2019)

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