Darum steigen die Beiträge in der PKV

Wer in die Private Krankenversicherung wechseln möchte, erhält ein Vertragsangebot, in dem der künftige Versicherungsbeitrag genannt ist. Gegen Zahlung dieses Beitrags erhalten Sie die Garantie, dass das Versicherungsunternehmen im Krankheitsfall die entstehenden Kosten erstattet. Doch warum erhöhen die Versicherer die Beiträge im Laufe der Jahre? Unser neues Erklärvideo „Die Beitragsentwicklung in der Privaten Krankenversicherung“ erklärt Ihnen, wie es zu Beitragserhöhungen kommt und wie Sie darauf reagieren können, wenn der Beitrag für Sie zu hoch wird.

Erklärvideo: Die Beitragsentwicklung in der Privaten Krankenversicherung (PKV)

Die Versicherungsunternehmen dürfen ihre Beiträge nicht kontinuierlich anheben. Vereinfacht gesagt, gilt: Erst wenn die Mehrausgaben einen bestimmten Schwellenwert übersteigen, dürfen Beiträge angepasst werden. Das führt dazu, dass der Beitrag einige Jahre stabil bleibt, dann aber plötzlich spürbar klettert. Darüber berichten auch die Medien immer wieder. Häufig klingt es so, als erhöhten sich die Beiträge nur in der PKV. Dabei zeigt die Statistik: Auf lange Sicht steigen die Beiträge in der gesamten PKV nicht stärker an als in der Gesetzlichen Krankenversicherung.

Eine aktuelle repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA hat ergeben, dass den Deutschen kleine, regelmäßige Preisanpassungen lieber sind als große Erhöhungen nur alle paar Jahre. Für eine entsprechende Anpassung der PKV-Kalkulationsgrundlagen setzen sich der PKV-Verband und der Verbraucherzentrale Bundesverband ein.

November 2020

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