Bei grenzüberschreitender Tätigkeit A1-Bescheinigung notwendig

Bei einer beruflichen Tätigkeit im Ausland, die zeitlich begrenzt ist, sind grundsätzlich Beiträge zur Sozialversicherung im Ursprungsland wie auch im Zielland fällig. Das gilt für alle Erwerbstätigen, wenn sie ihre ursprüngliche Beschäftigung im Abreiseland – in unserem Fall: Deutschland – haben. Dabei ist bedeutungslos, ob der Aufenthalt nur wenige Stunden (z. B. für ein Meeting) oder mehrere Monate dauert.

Um diese Doppelbelastung zu vermeiden, gibt es für die EU, Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz eine abweichende Vereinbarung: Der Erwerbstätige muss nur im Ursprungsland Beiträge zahlen.

Voraussetzung dafür ist eine sogenannte A1-Bescheinigung über den Sozialversicherungsstatus. Diese sollten Selbstständige und Arbeitgeber für ihre Arbeitnehmer rechtzeitig vor der Abreise ins Ausland beantragen. Für Privatversicherte ist die Deutsche Rentenversicherung zuständig. Ohne Bescheinigung drohen empfindliche Geldbußen.

Wie die Regelung zur A1-Bescheinigung ab 2019 genau aussieht, erfahren Sie hier.

Februar 2019

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