Glossar

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Ombudsmann der PKV

Der Ombudsmann Private Kranken- und Pflegeversicherung ist eine Institution zur außergerichtlichen Schlichtung von Streitigkeiten zwischen privaten Krankenversicherungsunternehmen und ihren Versicherten. Die Möglichkeit, eventuelle Ansprüche ggf. später auf dem Klageweg zu verfolgen, ist von einer Tätigkeit des Ombudsmannes nicht betroffen. Er ist auch für Beschwerden von Bürgern gegen Versicherungsvermittler zuständig, soweit es sich um die erfolgte oder versuchte Vermittlung von privaten Kranken- und Pflegeversicherungen handelt.

Nicht zuständig ist der Ombudsmann, wenn die gleiche Streitfrage bereits von einem Gericht, einer anderen Schiedsstelle oder einer sonstigen Einrichtung, die sich mit der Bearbeitung von Verbraucherbeschwerden befasst (z. B. der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht - BaFin), behandelt wurde oder wird.

Der PKV-Ombudsmann: kostenfrei und unabhängig

Die Position des Ombudsmannes wurde zum 1.1.2001 für die Angelegenheiten der privaten Kranken- und Pflegeversicherung vom Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. eingerichtet. Der Ombudsmann ist in seiner Amtsausübung unabhängig und nicht an Weisungen gebunden.

Für die Einleitung des Ombudsmannverfahrens muss der Sachverhalt kurz schriftlich festgehalten werden. Hierzu sollten alle für die Entscheidung des Verfahrens wichtigen Unterlagen (in Kopie) beigefügt werden. Liegen dem Ombudsmann alle erforderlichen Informationen (u. a. auch Stellungnahmen des betroffenen Versicherungsunternehmens bzw. Vermittlers) vor, entscheidet dieser mit einer für beide Seiten unverbindlichen schriftlichen Empfehlung. Damit ist das Verfahren abgeschlossen.

Das Verfahren vor dem Ombudsmann ist für die Versicherten kostenfrei.

Sie erreichen das Büro des Ombudsmannes der PKV kostenfrei unter 0800 2 55 04 44.

Zum Internetangebot des Ombudsmannes der PKV.

Der PKV-Ombudsmann im Gespräch

OTC-Präparate

OTC („over the counter“ – „über den Ladentisch“) bezeichnet alle Arzneimittel, die ohne ärztliche Verordnung vom Patienten oder Kunden erworben werden können. Hierbei handelt es sich sowohl um apothekenpflichtige als auch frei verkäufliche (zum Beispiel in Drogerien) Arzneimittel.