Beitragsbemessungsgrenze

Die Beitragsbemessungsgrenze der Gesetzlichen Krankenversicherung gibt an, bis zu welcher Höhe das Einkommen gesetzlich Versicherter für die Berechnung ihres Krankenversicherungsbeitrags berücksichtigt wird. Die Beitragsbemessungsgrenze wird jährlich entsprechend der durchschnittlichen Lohn- und Gehaltsentwicklung angepasst.

Für die Private Krankenversicherung (PKV) ist sie im Zusammenhang mit dem Arbeitgeberzuschuss und dem Höchstbeitrag im Standardtarif und Basistarif von Bedeutung:

  • Der maximale Arbeitgeberzuschuss (2019: 351,66 Euro) zur PKV beträgt die Hälfte des Höchstbeitrags in der Gesetzlichen Krankenversicherung und entspricht somit dem maximalen Arbeitgeberbeitrag für gesetzlich versicherte Arbeitnehmer. Der GKV-Höchstbeitrag errechnet sich aus der Beitragsbemessungsgrenze (2019: 4.537,50 Euro monatlich), dem allgemeinen Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung (2019: 14,6 %) und dem durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz der gesetzlichen Krankenkassen (2019: 0,9 %). Allerdings beträgt der Arbeitgeberzuschuss höchstens die Hälfte des Betrages, den der Beschäftigte für die Krankenversicherung tatsächlich aufzuwenden hat.
  • Der Höchstbeitrag in der Gesetzlichen Krankenversicherung begrenzt auch die Beiträge im Standard- und Basistarif. Ausgehend von der Beitragsbemessungsgrenze und dem durchschnittlichen Beitragssatz (2019: 14,6 % - Allgemeiner Beitragssatz) beträgt der Höchstbeitrag für den Standardtarif im Jahr 2019 662,48 Euro. Im Basistarif wird noch der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz (für 2019: 0,9 %) der gesetzlichen Krankenkassen hinzugerechnet, so dass sich für 2019 ein Höchstbeitrag von 703,32 Euro ergibt.