Beitragsbemessungsgrenze

Die Beitragsbemessungsgrenze der Gesetzlichen Krankenversicherung gibt an, bis zu welcher Höhe das Einkommen gesetzlich Versicherter für die Berechnung ihres Krankenversicherungsbeitrags berücksichtigt wird. Die Beitragsbemessungsgrenze wird jährlich entsprechend der durchschnittlichen Lohn- und Gehaltsentwicklung angepasst. Im Jahr 2020 liegt sie bei 56.250,00 Euro bzw. 4.687,50 Euro monatlich.

Für die Private Krankenversicherung (PKV) ist sie im Zusammenhang mit dem Arbeitgeberzuschuss und dem Höchstbeitrag im Standardtarif und Basistarif von Bedeutung:

  • Der maximale Arbeitgeberzuschuss (2020: 367,97 Euro) zur PKV entspricht dem maximalen Arbeitgeberbeitrag für gesetzlich versicherte Arbeitnehmer. Für die Berechnung werden die Beitragsbemessungsgrenze (2020: 4.687,50 Euro monatlich), der allgemeine Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung (2020: 14,6 %) und der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz der gesetzlichen Krankenkassen (2020: 1,1 %) herangezogen und das Ergebnis durch 2 geteilt (Arbeitnehmer-/Arbeitgeberanteil).
    4.687,50 Euro x (14,6 % + 1,1 %) / 2 = 367,97 Euro
    Allerdings beträgt der Arbeitgeberzuschuss höchstens die Hälfte des Betrages, den der Beschäftigte für seine private Krankenversicherung tatsächlich aufzuwenden hat.
  • Ausgehend von der Beitragsbemessungsgrenze und dem allgemeinen Beitragssatz (2020: 14,6 %) beträgt der Höchstbeitrag für den Standardtarif im Jahr 2020 684,38 Euro. Im Basistarif wird noch der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz (für 2020: 1,1 %) der gesetzlichen Krankenkassen hinzugerechnet, so dass sich für 2020 ein Höchstbeitrag von 735,94 Euro ergibt.